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Zum Verständnis der DLT Technik . . .

Die Kassettentechnik ist für den modernen Datensicherungsbetrieb unerlässlich geworden. Auf anderem Weg kann man die Datenflut und die gewaltige Menge nicht mehr verlässlich, effizient und bezahlbar sichern. Hier ein Einblick, welche Cartridges / Kassetten es gibt bzw. gab und mit welcher Technik gearbeitet wird bzw. wurde.

Die Onstream ADR Technik konnte sich auch nicht durchsetzen.

Die Firma Onstream hatte zwar eine Zeit lang mit großem Werbeaufwand versucht, sich ein Stück vom DLT Kuchen abzuschneiden, scheiterte aber an der immer weiter gesteigerten Daten-Kapazität und sicher auch an dem Image der DLT Technik.

 

Aufbauend auf dem 1/4" Band und der alten QIC Technik gab es doch renommierte Wettbewerber wie Tandberg, die z.B. die QIC Technik zu SLR aufgebohrt hatten. Und die QIC Kassetten waren schon recht robust.

 

Also stellte sich auch die Frage, warum noch eine weitere andere Kassette ? Auch hatte Onstream keine "Second Source" Lieferanten. Daran sind schon andere gescheitert.

 

Diese Kassetten waren zu groß und zu unhandlich. Auf dem Bild sieht man, daß der eigentliche Bandwickel einen viel zu kleinen Teil des Innenlebens aus macht. Es wurde da konstruktiv zu viel Platz "verschwendet".

Und damit war die Ausbaufähigkeit zu höheren Kapazitäten begrenzt. Irgendwo bei 60GB (ADR 120) war dann Schluß. Ob diese Technik dann noch stabil und sicher funktioniert hatte, ist nicht mehr bekannt. Vergleichen Sie das Innenleben mit der hoch optimierten DLT Kassette.
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Der Vergleich mit QIC und DDS

ADR sollte QIC ablösen, so dachten es sich die Entwickler und "köderten" damit sicher auch die Investoren. Es war fast die gleiche Technik und das konnte eigentlich bei den damals gewaltigen Innovationszyklen nicht lange gut gehen, (mit nur der gleichen Technik) einfach mal so ein neues Produkt zu lancieren. Und dann kam recht schnell DAT/DDS. Klicken Sie mal auf das Bild. Die Größen-Unterscheide sind schon gewaltig.

Robustes Gehäuse aber feste Bolzen

Wie bei vielen Daten-Kassetten wurden wieder viele Ideen gemixt. Das robuste Gehäuse besteht aus einer stabilen ALU Platte und das Plastik-Oberteil hat eine stabile Lamellenstruktur. Das klingt gut, ist auch gut, aber es kostet Platz.

 

Der Antrieb erfolgt wie bei der QIC Kassette mit einem Zug-Band rund um die beiden Bandwickel. Das ist genau das (ältere) Konzept der QIC Kassette und hat bei der Präzision einige Nachteile. Die Röllchen für dieses Zugband sind selbstzentrierend.

 

Das Magnetband wird dazu im Kopfbereich um feststehende Metallbolzen geführt und der Magnet-Kopf guckt durch ein Kläppchen von außen in das Gehäuse rein. Ab einer gewissen Anzahl von Spuren ist diese Technik mit der Genauigkeit überfordert.

 

Die ADR Kassette wird von vorne gerade in ein 5 1/4" Laufwerk hineingeschoben, eine Loaderfunktion war sicher nicht vorgesehen. Im Vergleich, die QIC Kassette wird quer in ein Laufwerk geschoben und muß dann noch verriegelt werden, das entfällt hier.

 

Die beiden Magnetband Spulen werden durch zwei vorgespannte Federbleche nach unten gedrückt, die einfache (russische) Methode.

 

Hier rechts die feststehenden Umlenkbolzen, so kann das nicht lange gutgehen, Rollen oder Walzen wären besser gewesen.

Der Deckel der ADR Kassette

Unten liegt die ALU Platte, ein dickes Blech mit allen Bolzen und Röllchen und oben drauf kommt eine schwarze Plastik Haube. Diese Haube gibt der Kassette eine ungeahnte Stabilität.

 

Nur, braucht man die wirklich bei der ALU Platte ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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